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APPs ein trügerischer Trend?
Der Trend zur Nutzung von Zusatzanwendungen auf Mobilfunkgeräten ist nicht von der Hand zu weisen. Jedoch zeichnet sich ab, dass der Trend trügerisch ist. Die Forscher von eMarketer haben gezeigt, dass trotz der hohen Verfügbarkeit von Apps eine anderes Nutzungsverhalten an den Tag gelegt wird. Viele User greifen nach wie vor zum Browser, da hier ein weitaus größerer Nutzungskomfort vorhanden und man außerdem nicht eingeschränkt ist, bei der Auswahl des virtuellen Contents, welchen man sich ansehen möchte. Trotzdem liegen die Apps in ganz spezifischen Bereichen vorne.
Marco Harfmann von Residential & Small Business Marketing A1 Telekom Austria gibt sich selbstbewusst, indem er erklärt, dass Apps kein kurzlebiger Hype sind, sondern eine Art Revolution im Surfverhalten der User ausgelöst haben. Alles sei aber erst am Anfang. Marketers sind sich jedoch immer noch der deutlich besseren Reichweite des herkömmlichen Browser bewusst und beobachten parallel die weitere Entwicklung von Smartphone Apps.
Eine App ist nur dann erfolgreich, wenn Sie einen Nutzen bietet, der über einen Browser schwer oder gar nicht zu erzielen ist, sagt Harfmann. Dass sich viele Apps individualisieren lassen ist ein weiterer Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist. Nach Angabe der Marktforscher von Borell Associates, befindet sich eine App nicht länger als 5 - 6 Monate auf einem Smartphone.
Zwar lässt sich erkennen, dass Apps auch weiterhin hervorragende Downloadraten erzeugen, doch der Browser liegt von der Nutzung her immer noch vorne. Um an Produktinformationen oder Blogs zu gelangen, verwenden mehr al 75 Prozent der Surfer den Browser. Selbst Daten, die über eine App leicht zu bekommen wären, werden häufig auf herkömmlichem Weg konsumiert. Einzig Social Communities, Games und Musik werden sehr häufig über die zugehörige App angesteuert.




