Rufen Sie uns an :
+49 (0) 52 21 - 34 25 6 - 0
Faxen Sie uns :
+49 (0) 52 21 - 34 25 6 - 28
Schreiben Sie uns:
Kontakt Formular
Das Social Web ist weiblich
Laut einer Studie von www.comscore.com, widmen Frauen einen deutlich größeren Anteil ihrer Zeit der Pflege ihrer Social Networks, als Männer es tun. Dieser Trend bezieht sich auf alle Altersgruppen und ist nicht landesabhängig. Erstaunlich war das Ergebnis, dass die Kernaussage sogar bei Frauen über 55 zutrifft. Social Networking scheint in weiblicher Hand zu liegen.
Da Frauen das kommunikativere Geschlecht sind, ist es ganz natürlich, dass sich dieses Verhalten auch im Social Networking niederschlägt. Sie haben ein tiefgreifenderes Bedürfnis, sich ihren Kontakten mitzuteilen, als es beim männlichen Anteil der Bevölkerung der Fall ist. Man brauche nur das eigene Umfeld zu betrachten und schön könne man einen Strich unter die Thesen der Studie setzen. Die Mehrzahl der Benutzer auf Facebook, Twitter, Xing und anderen Plattformen sind Frauen, so Social Media Consulter Günther Jaritz.
Das Social Marketing bietet nie dagewesene Möglichkeiten. Laut Comscore ist es ein Problem, dass die meisten Startups von Männern hingelegt werden, während die Frauen dabei im Hintergrund bleiben. Die Werbebranche sollte mehr Frauen einstellen, da man so zielsicherer auf die Hauptzielgruppe eingehen könne. Die flexible Arbeitsweise, die es auch erlaubt, gewisse Tätigkeiten von zu Hause aus durchzuführen, käme den Bedürfnissen von Frauen sehr entgegen.
Zwar sind Frauen mit 48 Prozent etwas weniger stark auf Social Network Seiten vertreten als Männer, doch sind sie im Gegensatz dazu, für 57 Prozent der Seitenaufrufe verantwortlich. Ebenfalls verbringen Sie 57 Prozent der gesamten Onlinezeit beider Bevölkerungsgruppen damit, ihre sozialen Kontakte im Netzwerk zu pflegen. Sie verbringen im Monat durchschnittlich 5,5 Stunden damit, ihr Netzwerk auszubauen, während Männer hierfür gerade mal 3,9 Stunden in Kauf nehmen.
In Lateinamerika ist der Trend zur Weiblichkeit ganz besonders deutlich zu spüren. 94 Prozent der weiblichen Internetnutzer sind in sozialen Communities aktiv. Diese Art Medien sind für mehr als die Hälfte der aufgewandten Onlinezeit verantwortlich.
Beobachtet man das Verhalten auf Twitter, kann man deutlich erkennen, dass Männer in den Tweets nach Produktbeschreibungen suchen und ihrem Fußballteam folgen, während Frauen nach Angeboten stöbern und sich über die Neuigkeiten bei Prominenten informieren. Auch hier ist ein Großteil der Nutzer weiblich und beansprucht die Fähigkeiten des Nachrichten dienstes für deutlich andere Interessen als Männer es tun.




