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Geht es um Social Media, werden die Unternehmen kleinlich
Social Media Marketing wird immer wichtiger, doch die Ausgabenbereitschaft ist gering
Unternehmen, die an der Börse vertreten sind, versprechen sich von Social Media einen großen Erfolg, wollen allerdings nicht allzu viel in die Werbung investieren. Im Moment sitzt man noch still da und wartet ab, was passiert. Temmel, Seywald und Partner, erfolgreiche PR Consulter, befragten 86 Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. 60 Prozent der Unternehmen nutzen Social Media Plattformen und deren Kommunikationsmittel zur Werbung und PR.
Am meisten wird Social Media im Moment noch zur Marktforschung genutzt. Die Unternehmen erkundigen sich hier über den Stand der eigenen Firma oder die Produkte. Nur wenige Nutzen die Plattformen zur internen Kommunikation oder für Investor Relations. Bei Produktwerbung und Customer Relations sieht es ein wenig besser aus.
Facebook und Twitter werden bevorzugt genutzt, da sie als sogenannte Mainstream Plattformen gelten. 50 Prozent der befragten Unternehmen stellen Videos bei Youtube ein. Auch auf Xing sind inzwischen Firmenauftritte möglich. Daher steckt hier noch einiges an Potential.
Obwohl die Aktivitäten auf Social Communities stetig mehr werden, geben die Firmen nicht mehr Geld für die Nutzung der Portale aus. Über ein Drittel lässt die Accounts des Unternehmens im Normalbetrieb fungieren und gibt kein Extrageld aus. Nur sieben Prozent der Unternehmen geben für Social Media mehr als 100.000 Euro pro Jahr aus.
Social Media Tools werden auch weiterhin nicht gerne auf Webseiten als Kommunikationsmittel eingesetzt. Die Unternehmen setzen immer noch auf Kontaktformulare oder Emails. Auch Newsletter stehen hoch im Kurs. Für neun von zehn Unternehmen ist die Nutzung der Social Media Plattformen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Jede 10. Firma nimmt an, dass die Bedeutung dieser Bewegung allerdings nicht mehr weiter steigen wird. Alle anderen Unternehmen gehen jedoch davon aus, dass in der Zukunft Apps, Facebook und Youtube wichtiger für die Kommunikation werden. Xing gehört ebenfalls zu den Favoriten, wobei Social Bookmarking ein Nischenthema bleiben wird.




