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Google stellt dem Journalismus Fünf Millionen Dollar zur Verfügung

Von einigen Kritikern wird dies als Friedensangebot gegenüber kleineren Nachrichtenorganisationen gesehen.

Google fördert innovative Journalisten mit 5 Millionen Dollar. Mit diesem Geld sollen Journalismus Projekte im digitalen Zeitalter ausgelobt werden. Drei Millionen fließen in Projekte außerhalb von Amerika. Das übrige Geld erhält die Knight Foundation www.knightfoundation.org, eine amerikanische Stiftung, welche Innovative Projekte im Journalismus unterstützt. Kritiker sehen die Spende, welche ein Prozent des Unternehmensprofits von Google ausmacht, als ein Angebot zum Frieden, gegenüber den kleineren Nachrichtenorganisationen. Leider haben diese in der Vergangenheit stark unter den neuen Technologien des Unternehmens gelitten.

Google fördert die Basis

Bisher hat Google nur gemeinsam mit News-Organisationen an der Optimierung der Produkte für die Nutzer investiert, erklärt Nikesh Arora, Präsident für Global Sales Operations und Business Development. Man hält die Förderung für Unternehmen in der Startphase jedoch für äußerst wichtig. Das ist der Grund, warum man 5 Millionen an Organisationen verteilt, die sich eine neue Herangehensweise an den Journalismus im digitalen Zeitalter erarbeitet haben. Dies und mehr erklärte Aora über den Google-Blog.

Alberto Ibarguen, Präsident der Knight Foundation begrüßt die Unterstützung des Branchenführers sehr. Obwohl die genauen Details zur großen Spende erst im nächsten Jahr angekündigt werden, sieht er die ganze Aktion als einen unheimlich großen Vertrauensbeweis. Trotz aller Geheimhaltung weiß man, dass eine Million an die Knight News Challenge gehen wird. Hierbei geht es um einen Wettbewerb für Nachrichtenneuerungen im Web, die mit mit insgesamt sechs Millionen Dollar honoriert werden. In der Vergangenheit habe bereits Documentcloud, ein Nachrichtendienst mit investigativem Quellenmaterial, von der Challenge profitiert.

Die übrige Spende von 3 Millionen Dollar wird in ähnliche Projekte investiert, die außerhalb der USA stattfinden. Aora erhofft sich von dem Geldregen eine Unterstützung für neue Ideen und Innovationen innerhalb des Journalsismus. Die Entwicklung der digitalen Nachrichten könne so vorangetrieben werden.