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"Promoted Accounts" startet bei Twitter
Die Microblogging Site legt den nächsten Gang ein, um die Nutzer zu Geld zu machenDas Tempo wurde erhöht. Twitter hat endlich einen Weg gefunden, aus dem stark frequentierten Dienst Einnahmequellen zu erschließen. Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe von "Promoted Accounts" hat Twitter sein neues Werbeformat gestartet. Medienberichten aus den USA zufolge befindet sich das ganze Projekt zwar noch in der Testphase, doch einige ausgewählten Nutzern ist es bereits jetzt schon möglich, Werbung auf Twitter zu schalten und sich damit öffentlicher zu päsentieren, als bisher.
Im Hintergrund des Microblogs Twitter läuft ein umfangreicher Algorithmus ab, der die Interessen der User filtert und diese dann anderen Accounts vorschlägt, die eventuell gleiche oder ähnliche Tweet schreiben und Inhalte veröffentlichen. Demnächst ist es Werbetreibenden dann möglich, sich in genau diesen Ablauf einzukaufen. So werden gezielt Angebote an die Nutzer gerichtet, die sich für das Produkt auch definitv interessieren. Nach zielgerichteter Werbung streben sehr viele Kunden, was erfolgsversprechend für Twitter ist.
Doch Twitter geht noch einen Schritt weiter. In Zukunft wird es den interessierten Kunden möglich sein, einzelne Tweets gegen Bezahlung ganz nach oben zu bringen. Somit könnten die Promoted Tweets dann hervorragend zu Werbezwecken eingesetzt werden. Die nächst höhere Stufe wären dann Trending Topics. Diese ließen sich weltweit oder auf bestimmte Bereiche festgelegt präsentieren.
Twitter hat endlich einen Weg zu den Einnahmen gefunden, doch mit den neuen Programmen lassen sich wohl hauptsächlich nur große Gesellschaften und Firmen ansprechen. Natürlich wäre diese Form der Werbung auch für Privatleute geeignet, doch Banner und ähnlich weitere Möglichkeiten zieht man bei Twitter immer noch nicht in Betracht. Man versteift sich auf die Promoted Accounts, Tweets und Trends, wodurch es vorerst nur inhaltsrelevante Werbung geben wird. Auf diese Weise blieben Kunden und Anbieter innerhalb der Twitter Familie. Auch die Gestaltung des Portals würde durch Banner nicht beeinträchtigt.




