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Social Games Nutzer befinden sich in bester Kauflaune

Social Games bewirken einen regelrechten Boom. Der Handel mit virtuellen Dingen und Gütern ist zu einem Milliardenmarkt geworden. Spiele wie Farmville sorgen insbesondere auf Facebook bei den Herstellern Zynga und Co. für bestens gefüllte Kassen. In den USA konnte der Umsatz mit virtuellen Gütern bereits auf knapp 1,6 Milliarden US Dollar tituliert werden. 2011 wird dieser Wert noch weiter steigen, prognostizieren die Marktforscher von Inside Network. Mit insgesamt 2,1 Milliarden Dollar wächste der Umsatz vom jetzigen Wert aus gesehen noch einmal kräftig an.

Im Moment befindet sich der virtuelle Gütermarkt in der Hand weniger sehr erfolgreicher Anbieter, die den Löwenanteil unter sich aufteilen. Doch es ist zu beobachten, dass große Konzerne aus den Bereichen Internet und Medien verstärkt in den Wachstumsmarkt einsteigen wollen. Das Social Gaming Segment wird demnächst also durch einen harten Konkurrenzkampf belebt. Google hat sich in weiser Voraussicht die Entwickler Slide und SocialDeck unter den Nagel gerissen, Coupling Media berichtete darüber, zu lesen unter www.coupling-media.de/pm/beitrag/google-spinnt-sein-netzt-dichter-und-dichter.html

Die Medienkonzerne wittern das große Geschäft, da sich der Social Gaming Bereich innerhalb von wenigen Monaten zu einem Milliardengeschäft entwickelt hat. Der Trend dürfe nicht nur in den Händen der Firmen der ersten Stunde liegen. Disney hat beispielsweise den Entwickler Playdom mit 750 Millionen Dollar übernommen, um ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Ebenfalls sicherte man sich das Sagen über den Music Game Entwickler Tapulous. Electronic Arts schlägt eine ähnliche Richtung ein und kaufte für 400 Millionen Dollar Playfish, um sich ebenfalls am Social Gaming Markt einige Millionen des Umsatzes zu sichern.

Der Markt steckt allerding noch in den Kinderschuhen und besitzt ein riesiges Potential. Nicht umsonst investieren großen Firmen sehr viel Geld in Entwickler. Der Anteil der Menschen, die bereits jetzt virtuelle Güter kaufen, liegt erst bei 1 - 2 Prozent.