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Social Media Marketing: Markenhersteller auf neuen Wegen
Viele Markenhersteller setzen bei der Erschließung neuer Vertriebswege auf Social Communities. Die Arbeit, die ein entsprechender Auftritt bei Facebook und Co. bereitet, macht sich bezahlt. Durch das schnelle Weitergeben der Informationen von Account zu Account, können man den Umsatz und die Bekanntheit rapide steigern, erklärt die Werbeagentur DDB. Der Aufwand, der nötig ist, um die Nutzer regelmäßig mit neuen Inhalten zu versorgen sei zwar sehr hoch, doch letztendlich lohne sich die Mühe. Der Kunde entwickelt dadurch eine engeren Beziehung zur Marke, wodurch die Kaufbereitschaft wächst.
Leider lässt sich erkenne, dass viele Unternehmen die Budgets für den Bereich Social Media und Social Communitoes, relativ klein gestalten. Aus Angstgründen halten sich einige Markenhersteller komplett aus der Sparte heraus, da sie sich entweder nicht genug mit dem Bereich des sozialen Webs auskennen oder eine Wirkung vermuten, die genau das Gegenteil von dem Erreicht, was das Marketing auf Plattformen wie Twitter, Facebook und Xing eigentlich bewirken soll. Die Unkenntnis und bereits erfolgte kommunikative Fehler des Wettbewerbs, lassen ebenfalls zurückschrecken, dabei neigt über ein Drittel der User dazu, die Produkte zu kaufen, wenn Sie auf Facebook davon überzeugt wurden.
Hat man als Marke einmal eine Gefolgschaft erarbeitet, sind bis zum 92 Prozent davon bereit, die Marke auch aktiv an andere User weiterzuempfehlen. Die häufigste Ursache für das Entdecken einer Marke sind Facebook Annoncen, die die User auf die Seite der Unternehmen zieht. Einen Platz weiter unten auf der Rangliste der besten Kundenfänger, stehen die Empfehlungen von Markenfreunden, die anderen Facebook Usern gegenüber ausgesprochen werden. Ein User folgt im Durchschnitt etwa neun Marken. Über die Hälft der Unternehmen kommen aus den Bereichen Unterhaltung und Medien.
Der Aufwand der Unternehmen besteht darin, die User bei der Stange zu halten. Diese erwarten für Ihre Treue nämlich Gutscheine, Rabatte, besondere Angebote und exklusiven Content, den man Beispielsweise herunterladen oder online nutzen kann. Auf diese Weise fühlt sich der Kunde als VIP und hat, durch die Sonderbehandlung, automatisch eine höhere Kaufbereitschaft. Der Zugang zu bestimmten Produkten und Infos noch vor der eigentlichen Veröffentlichung fühlt sich sehr exklusiv an. Diese Zugaben sind für die Treue verantwortlich. Erst danach kommt die eigentliche Sympathie zum Hersteller.




