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Studie zur Kommunikation in sozialen Netzwerken
Eine neue Studie erklärt die zielgruppengerichtete Kommunikation in sozialen Netzwerken und gibt Tipps, wie man bestimmte Dinge besser machen kann.
Inzwischen gibt es derartig viele unterschiedliche soziale Netzwerke, dass es schwer zu erkennen ist, welches Portal welche Gruppe User in sich verbirgt und welche Marken sich zur Bewerbung eignen. Wender Shandwick und respondi haben eine Studie durchgeführt und sind zu dem Schluss gekommen, dass VZ Netzwerke die besten Möglichkeiten bietet, wenn man hier gezielt auf hochwertigen Accounts mit vielen Verbindungen, mit Bannerwerbung oder in bestimmten Gruppen die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Den meisten Kontakt zu Marken haben jedoch die User von LinkedIn. Im Zuge der Studie hat man die Interaktion verschiedener Nutzer und einige Nutzerprofile verglichen. Dies geschah in zehn deutschen, aber auch internationalen sozialen Netzwerken.
Die Planung der Anzeigenschaltung im Social Media-Bereich ist ein umfangreiches Problem. Im Prinzip würde man einfach alle über einen Kamm scheren, da es kein wirklich einheitliches Modell geben würde, sagt Jan Dirk Kemming, Director bei Weber Shandwick. Die Studie sollte zeigen, dass es wichtig ist, ein unikates Planungsmodell für soziale Netzwerke zu erarbeiten. Um das Marketing weiter ausbauen und verfeinern zu können, sollte man das durchschnittliche Alter der Netzwerknutzer jeweils kennen. Bei Facebook sind die Nutzer im Durchschnitt 39 und bei Stayfriends 44 Jahre alt. hier könnte man gezielt mit einer 35 Plus Kampagne werben. Bei Twitter sieht das schon wieder anders aus. Hier liegt man mit 32 Jahren etwas weiter unten. Die jüngsten User befinden sich in den VZ Netzwerken und auf MySpace.
Ebenfalls mit in die Planung einbeziehen sollte man die Aktivität der Nutzer. Auf Facebook und bei VZ sind die Mitglieder mehrmals am Tag aktiv. Bei Stayfriends deutlich weniger. Auch die Nutzungsdauer von mehr als 10 Minuten täglich ist bei Facebook und den VZ Netzwerken deutlich interessanter für Werbende.
Facebook profitiert ganz klar von seinen Fanseiten und Twitter hat einen großen Vorteil, dass hier auch Produktempfehlungen und Gewinnaktionen einsetzen kann. Für eine intensive Verbindung zwischen Nutzern und einer Marke, ist Twitter der geeignetste Weg. Viele Werbetreibende auf der ganzen Welt nutzen den Service, um auf sich und besondere Aktionen zügig hinzuweisen.




