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Täglich mehr als 3 Stunden im Internet, Mobile Web & Co.
Durch die rasche Verbreitung digitaler Technik ist eine zügige Veränderung der Gesellschaft zu erkennen. Internet, Mobile Web und Co. sind dafür verantwortlich, dass ein radikaler Wandel im Bezug auf den Alltag, den Lebensstil und die Gewohnheiten der Menschen aufkeimt. Das Nutzerverhalten insbesondere bei Jugendlichen und den jüngeren Erwachsenen hat sich innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert. Die Marktforscher von Edison Research zeigen auf, dass in den letzten zehn Jahren eine Transformation stattgefunden hat. Zurückzuführen sei dies auf den Einsatz von Kanälen, Medien und Plattformen, die über das Netz und Mobilfunk erreicht werden können.
Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zeit, die User im Internet oder mit ihrem Mobilfunkgerät verbringen um den Faktor 3 erhöht. Die Nutzergruppe der 12 bis 24jährigen beschäftigt sich durchschnittlich 2 h und 54 Minuten mit den digitalen Medien pro Tag. Diese Zeit wurde vor zehn Jahren noch deutlich mehr für Offline-Aktivitäten eingesetzt. Gerade mal 59 Minuten pro Tag wurde damals gesurft.
Mehr als 81 Prozent aller Verbraucher in der oben genannten Zielgruppe besitzen ein Handy. Der Boom der Smartphones hat die Internetnutzung über Mobilfunkanbieter stark beeinflusst. Doch die starke Verbreitung von webfähigen und tragbaren Geräten trägt nicht nur zu einer erhöhten Nutzung des Web bei, sondern verändert auch Märkte, Technologien und Mediengattungen. Die Hälfte der Anwender spielen Games auf Ihren Handys, 45 % surfen damit auf Social Communities und sogar 40 % nutzen das Smartphone, um gespeicherte MP3´s zu hören.
Entgegen der Vermutung, wenden sich 51 % der geprüften Zielgruppe jedoch bei der Suche nach neuer Musik immer noch dem Radio zu. Erst danach werden andere Quellen genannt, wie Youtube, Freunde und Social Communities. Knapp 6 % der User hören allerdings bevorzugt Webradios, die über Online-Stream verfügbar sind. Laut Edison hat der technische Wandel allerdings auch die Gewohnheiten von der älteren Zielgruppe der 22 bis 34jährigen verändert, die vor 10 Jahren der heutigen Generation entsprach. Damals verlor das Radio, während Internet und Fernsehen auf dem Vormarsch waren. Die Tatsache, dass es Radio auch heute noch gibt, zeigt die Beständigkeit des Mediums.




