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Verliert Facebook seinen Reiz?
Waren die Communities anfangs doch regelrecht überlaufen, scheint die hohe Begeisterung langsam nachzulassen. Natürlich sind öffentliche Netzwerke wie Facebook und Twitter immer noch absolute Publikumsmageneten, die Zahl der User, die regelmäßig neue Inhalte posten, uploaden oder bewerben, schrumpft zusehendst. Die Mitarbeiter von Forrester Research zeigen auf, dass nur noch 10 Prozent aller User regelmäßig aktiv in das Geschehen der Plattformen eingreifen. Alle anderen würden passiv zwar die Inhalte lesen, aber nicht mehr dazu beitragen. Die Entwicklung steht im klaren Gegensatz zu weiterhin steigenden Nutzeranmeldungen.
Klaus Eck, Branchenkenner meint, dass sich Menschen in den Commnities viel passiver geben, als es erwartet wurde. Der Großteil schaut sich die Angebote zwar an, nutzt sie allerdings nicht aktiv. 10 Prozent schreiben Inhalte und nur 1 Prozent ist ganz besonders aktiv. Gleichzeitig nimmt laut der Expertenaussage die Reichweite der Medien stetig zu.
Ganz klar zu erkennen ist, dass extrovertierte Menschen auch im Online Bereich stärker wirken, als andere. Zehn Prozent stellen Videos auf Youtube ein, um sich selbst zu produzieren, während der Rest der User diese Inhalte nur konsumiert. Ein Wachstum bei den Contenterzeugern ist nicht zu erkennen. Das trotz 11 Prozent Nutzerzuwachs in Europa keine weiteren Inhalte dazukommen, liegt laut Eck daran, dass es an Ideen mangelt und im Prinzip alles schon gezeigt und geschrieben wurde.
Blogger, Videomache und Produzenten seien in der Minderheit. In den USA ist die Zahl der aktiven User von 24 auf 23 Prozent gesunken. Auch die Anzahl der Kommentare, Antwortblogs und Diskussionsforen ist von 37 auf 33 Prozent gefallen. Dafür ist die Menge der Joiner, also der Menschen, die Plattformen wie Youtube, Facebook und Twitter nur sporadisch besuchen, um 4 Prozent gewachsen. Viele Menschen konsumieren also lieber, als selbst aktiv zu werden.




