coupling.DIALOG

Rufen Sie uns an :
+49 (0) 52 21 - 34 25 6 - 0

Faxen Sie uns :
+49 (0) 52 21 - 34 25 6 - 28

Schreiben Sie uns:
Kontakt Formular

Wieviele Online Freunde braucht der Mensch?

Malaysier haben einen großen Onlinefreundeskreis.  Japaner schneiden eher schlecht ab. Sie haben die geringste Zahl Freunde im Internet.

Die Japaner legen mehr Interesse in einen echten Freundeskreis. Eine umfassende Studie von TNS, einer großen Forschungsfirma, wurde das Verhalten der Menschen im Onlinebereich untersucht. Das Ganze geschah Länder übergreifend. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Japaner sich nicht viel aus Onlinefreundschaften zu machen scheinen. In 46 Ländern hat man 50.000 Internetnutzer befragt. Dabei kam heraus, dass Malaysia mit 233 Freunden pro User weltweit in Führung liegt. Hier scheint man sich über das Netz stark mit anderen Usern auszutauschen.

Die Plätze weiter unten wurden von Norwegen und Brasilien belegt. Durchschnittlich 29 Freunde konnte man pro Person bei den Japanern ausmachen. Bei den Chinesen waren es schon deutlich mehr, nämlich 68. Als Theorie für diesen Unterschied könnte man die Tatsache heranziehen, dass die Japaner eine gänzlich anderen soziale Kultur pflegen. Man hat hier weniger, aber dafür engere Freundschaften. Zu dieser Vermutung kommt Matthew Froggatt von der Firma TNS.

Die meisten Aktivitäten in sozialen Netzwerken zeigen ebenfalls die Malaysier. Sie haben also nicht nur die meisten Freunde, sondern beschäftigen sich mit diesen auch am häufigsten. 9 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit. Direkt dahinter liegt Russland. Dort verweilen die Menschen 8,1 Stunden auf sozialen Netzwerken. Die Türken landen mit 7,7 Stunden im Durchschnitt auf Platz 3.

Ein weiterer Faktor für den Anstieg der Onlineaktivitäten sowie der rasanten Ausbreitung des digitalen Freundeskreises ist die Möglichkeit der mobilen Nutzung. Die genutzte Zeit für Social Networking ist höher, als für das Schreiben von Emails. Die mobile Nutzung der Dienste sei hieran Schuld, wenn es nach den Meinungen der Forscher geht. Im Amerika belegen Statistiken, dass im kommenden Jahr der Großteil der Nutzer über mobile Zugangsarten an den Communities teilnehme. Über 50 Prozent der Nutzer in Schweden surfen bereits mobil auf Facebook, Twitter und anderen Netzwerken.