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Zeit totschlagen im Netz - Suchmaschinen bieten wenig Angebote
Eine aktuelle Studie, die von der Swansea Universität in Wales und der Universität Erlangen durchgeführt wurde, führte zu der Erkenntnis, dass ein Großteil der Internetuser Suchmaschinen nutzen, um gegen Langeweile anzukämpfen. Das Angebot, um diesen Bedarf zu decken, ließe allerdings zu Wünschen übrig.
Bei der Auswahl von Geschäften, Reisen oder Auskünften, können Suchmaschinen sehr nützlich sein. Alle Anbieter bestimmter Plattformen wissen dies und werben dementsprechend auf einem schmalen Grat. Menschen, die aus Langeweile surfen, werden im Prinzip auf der Strecke bleiben. Wenn Suchmaschinenentwickler ihre Software so programmieren könnten, dass sie erkennt, ob ein Mensch aus Langeweile oder Interesse an einer bestimmten Thematik surft, dann wäre dies ein Durchbruch bei der Gewinnung neuer Kunden.
Menschen verbringen immer mehr Zeit einfach so im Netz. Die Effizienz der Suchmaschinen und Portale wäre besser, wenn sie den Usern dabei helfen würden, Spaß zu haben, anstatt nur Antworten auf stereotype Fragen zu geben, so Max Wilson, Studienleiter an der Uni Swansea.
Dadurch, dass immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden sind, wächst die Zahl der Menschen, die aus Langeweile surfen ständig mit. Die Unternehmer sollten danach Ausschau halten, wie sie den Nutzern dabei helfen können, das geeignete Material zu finden. Befragte erwähnten Begriffe wie unterhaltsam, verwirrend und herausfordernd, als sich erklären sollten, nach was sie suchen. Suchmaschinen seien hier völlig überfordert.
Die Wissenschaftler der Internetriesen haben es leider bis jetzt nicht geschafft, geeignete Tools zu veröffentlichen, um den Menschen schneller zu einer Portion Freude zu helfen. Dies müsse nachgeholt werden, damit die Sucht nach Befriedigung der Bedürfnisse gestillt werden kann.




